Kassel 28.08.2012

  
  deckarm-und-mt_bkc

 

Im Mittelpunkt des öffentlichen Pressegesprächs stand das Buch "Teamgeist - Die zwei Leben des Joachim Deckarm". Klaus Zöll las daraus einige ergreifende Passagen, die sich mit dem Unfall beschäftigen, der im März 1979 das Leben des zu dieser Zeit besten Handballers der Welt schlagartig verändern sollte. Sein Lebensmotto verriet Deckarm anschließend selbst: "Ich kann, ich will, ich muss - das ist die Philosophie, an die ich mich seit meinem Unfall halte".

Ein striktes Trainingsprogramm, geistig wie körperlich, absolviert Deckarm täglich. Zusätzliche Abwechslung erfährt er durch spezielle Therapien, wie derzeit mit einem Klettertraining unter der Leitung des Kasseler Spezialisten Sacha Lubach (Health-Motion).

. 

.

 

. 

. 

"Ich habe den Unfall damals als junger Spieler übers Fernsehen mitbekommen. Das war nur schwer zu verarbeiten. Umso mehr bewundere ich Joachim, wie er mit großer Willenskraft mit seinem Schicksal umgeht und damit für viele Menschen auch außerhalb des Sports ein Vorbild ist", zollte MT-Trainer Michael Roth einem der immer noch bekanntesten deutschen Handballer großen Respekt.

Bernd Kaiser
MT Melsungen